§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die zwischen Roy Mathschiegefsky, handelnd unter dem Namen „vvvibe“ (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“) über die Erbringung von Leistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung, KI-Integration, KI-Marketing sowie Content- und Video-Produktion geschlossen werden.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Angebotsannahme per E-Mail oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande.
(2) Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
§ 3 Leistungen
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung. Nachträgliche Änderungen oder Erweiterungen werden gesondert vereinbart und vergütet.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung Dritte einzusetzen. Die Auswahl erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen.
(3) Bei der Erbringung von Leistungen mit generativer KI (z. B. Text-, Bild- oder Video-Modelle) weist der Auftragnehmer darauf hin, dass Ergebnisse fehlerbehaftet sein können und vor produktiver Nutzung vom Kunden zu prüfen sind.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt rechtzeitig und in geeigneter Form alle Unterlagen, Daten, Texte, Bilder, Zugänge und Informationen zur Verfügung, die zur Leistungserbringung erforderlich sind.
(2) Der Kunde versichert, dass er an allen überlassenen Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass diese frei von Rechten Dritter verwendet werden können.
(3) Verzögerungen, die auf unzureichender Mitwirkung beruhen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
§ 5 Vergütung und Zahlung
(1) Es gelten die im Angebot genannten Preise zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Sofern nichts anderes vereinbart ist, werden 50 % der Gesamtsumme bei Auftragserteilung und der Restbetrag nach Abnahme bzw. Fertigstellung fällig. Bei laufenden Leistungen erfolgt die Abrechnung monatlich.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen und laufende Leistungen bis zum Zahlungseingang einzustellen.
§ 6 Termine und Verzug
(1) Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
(2) Höhere Gewalt, Streiks, unverschuldete Ausfälle beim Auftragnehmer oder seinen Erfüllungsgehilfen verlängern Fristen um die Dauer der Behinderung.
§ 7 Nutzungs- und Urheberrechte
(1) Der Auftragnehmer überträgt dem Kunden nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung die zur vertragsgemäßen Nutzung erforderlichen, einfachen und zeitlich unbeschränkten Nutzungsrechte an den gelieferten Arbeitsergebnissen.
(2) Vor vollständiger Zahlung bleiben alle Rechte beim Auftragnehmer. Entwürfe, Skizzen und Zwischenstände dürfen ohne Zustimmung nicht genutzt werden.
(3) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, eigene Arbeits- und Entwicklungstools, Komponenten, Snippets und Know-how, die nicht ausschließlich für den Kunden entwickelt wurden, weiter zu verwenden.
§ 8 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine weitergehende Haftung – insbesondere für entgangenen Gewinn, Datenverluste oder Folgeschäden – ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Für die dauerhafte Verfügbarkeit, das Ranking bei Suchmaschinen, konkrete Umsatz- oder Konversionsziele wird keine Gewähr übernommen, soweit diese nicht ausdrücklich als Erfolg zugesichert wurden.
§ 9 Referenzrecht
Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Kunden unter Nennung von Name und Logo sowie unter Verwendung von Ausschnitten der erbrachten Leistungen (z. B. Screenshots, Videos) als Referenz auf eigenen Medien (Website, Social Media, Portfolio) zu nennen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich in Textform widerspricht.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.